Dienstag, 24. Dezember 2024

Ciabatta

Eine frisch zubereitete Ciabatta, ein italienisches Weißbrot, schmeckt köstlich und erinnert an den Urlaub in Italien. Wer möchte, kann das Brot auch mit kleinen Stückchen von Oliven, getrockneten Tomaten oder Nüssen verfeinern. Hier ein einfaches Grundrezept.

Weizenmehl und Salz in eine Schüssel geben, eine Mulde hineindrücken, die Germ (Hefe) hineinbröckeln, mit Zucker und Wasser bedecken. Nach etwa 10 Minuten, wenn sich Blasen bilden, Wasser, Olivenöl und Sauerteig zufügen und den Teig in der Küchenmaschine verarbeiten (s.u. Germteig). Wenn sich die Zutaten verbunden haben, mit der Maschine kneten, bis er sich von der Schüssel löst und eine glatte, seidige Oberfläche hat. Den Teig dann etwa zwei Stunden an einem warmen Ort gehen lassen.

Die Brote werden zum Beispiel zu Stangen geformt und in Roggenmehl gewälzt. Ich verdrehe sie dann einmal, damit sie ein bisschen an Pantoffel erinnern. Bei 250° im vorgeheizten Rohr etwa 25 Minuten backen, bis sie eine schöne Farbe annehmen. Für eine bessere Kruste kann man eine halbe Tasse Wasser auf den Boden Rohres (oder in eine Auflaufform) gießen. Auskühlen lassen und dann möglichst frisch genießen!

Vorschläge für die Mengenangaben:

880g Weizenmehl
21g Germ
50g Sauerteig (Weizen)
40ml Olivenöl
Salz
520ml Wasser
Roggenmehl zum Wälzen



Germteig (Hefeteig)

Für viele Fälle ist ein Germteig oder Hefeteig gut verwendbar. Brot, Gebäck, Fladen, Süßspeisen und Pizza sind nur einige Beispiele.  Dementsprechend gibt es mehrere Varianten, ihn zuzubereiten. Ich mache hier nur einen Vorschlag, der sich für Pizza ebenso eignet wie für weiches, weißes Brot. 

Die Triebkraft, die diesen Teig aufgehen lässt, stammt von der Hefe oder der Germ, wie sie in Österreich heißt. Sie entsteht als Nebenprodukt beim Brauen von Bier. Es gibt sie in Würfeln frisch und gekühlt zu kaufen oder getrocknet und als Pulver gemahlen. Ich verwende frische Germ.

Weizenmehl und Salz in eine Schüssel geben und mit der Hand eine Mulde hineindrücken. Dort die Germ hineinbröckeln, Zucker und so viel Wasser, dass die Germ bedeckt ist. Dieses “Dampfl” für 10 Minuten stehen lassen, bis sich Blasen bilden. Dann das restliche Wasser und eventuell Öl beifügen. Vorsicht beim Nachgeben von Flüssigkeit. Das sollte nur sehr vorsichtig, zum Beispiel mit einem Löffel, passieren. Trockene Germ fügt man dem Teig gleich zu und verarbeitet ihn sofort.

Den Teig in der Küchenmaschine verarbeiten, bis sich die Zutaten verbinden und anschließend kneten, bis er sich von der Schüssel löst und eine glatte, seidige Oberfläche hat. Dann an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Das dauert etwa eine Stunde. Dann kann er weiter verarbeitet werden.

Vorschlag für die Mengenangaben:

500g Weizenmehl
300ml Wasser
2 TL Salz
1 TL Zucker
21g frische Germ (alternativ 5g trockene Germ)
ev. 50ml Öl (vom Wasser abzuziehen)