Für viele Fälle ist ein Germteig oder Hefeteig gut verwendbar. Brot, Gebäck, Fladen, Süßspeisen und Pizza sind nur einige Beispiele. Dementsprechend gibt es mehrere Varianten, ihn zuzubereiten. Ich mache hier nur einen Vorschlag, der sich für Pizza ebenso eignet wie für weiches, weißes Brot.
Die Triebkraft, die diesen Teig aufgehen lässt, stammt von der Hefe oder der Germ, wie sie in Österreich heißt. Sie entsteht als Nebenprodukt beim Brauen von Bier. Es gibt sie in Würfeln frisch und gekühlt zu kaufen oder getrocknet und als Pulver gemahlen. Ich verwende frische Germ.
Weizenmehl und Salz in eine Schüssel geben und mit der Hand eine Mulde hineindrücken. Dort die Germ hineinbröckeln, Zucker und so viel Wasser, dass die Germ bedeckt ist. Dieses “Dampfl” für 10 Minuten stehen lassen, bis sich Blasen bilden. Dann das restliche Wasser und eventuell Öl beifügen. Vorsicht beim Nachgeben von Flüssigkeit. Das sollte nur sehr vorsichtig, zum Beispiel mit einem Löffel, passieren. Trockene Germ fügt man dem Teig gleich zu und verarbeitet ihn sofort.
Den Teig in der Küchenmaschine verarbeiten, bis sich die Zutaten verbinden und anschließend kneten, bis er sich von der Schüssel löst und eine glatte, seidige Oberfläche hat. Dann an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Das dauert etwa eine Stunde. Dann kann er weiter verarbeitet werden.
Vorschlag für die Mengenangaben:
500g Weizenmehl
300ml Wasser
2 TL Salz
1 TL Zucker
21g frische Germ (alternativ 5g trockene Germ)
ev. 50ml Öl (vom Wasser abzuziehen)

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